Der Tod kommt ungebremst 06.03.2019
Liebe Tierfreunde
Bei den aktuell milden Temperaturen sind wieder tausende Amphibien auf dem Weg von ihrem Überwinterungsquartier zu ihren Laichgewässern. Auf diesem Weg müssen sie oft gefährliche Strassen überqueren, was so manch einem Tier das Leben kostet. Um möglichst viele Frösche, Kröten und Molche vor einem qualvollen Tod zu bewahren, betätigen sich zurzeit viele HelferInnen der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz als "Frosch-Taxi": Frühmorgens und spätabends werden die Amphibienzäune abgelaufen und Tier für Tier vorsichtig eingesammelt und in Küblen über die Strasse getragen. Am Teichufer werden sie wieder in die Freiheit entlassen, wo sie sich unversehrt der Fortpflanzung widmen können.

Auch Sie könne zur Zeit der Amphibienwanderungen ohne viel Aufwand Leben retten:

1. Achten Sie auf Hinweisschilder: In den Abendstunden und während der Nacht sollten Sie Strassen, die mit dem berühmten Frosch-Warndreieck gekennzeichnet sind, nach Möglichkeit nicht befahren.

2. Langsam fahren: Auch wenn die Tiere nicht direkt von den Rädern erfasst werden, erleiden Sie bei einem Tempo über 40 km/h aufgrund des Unterdruckes in der Regel trotzdem tödliche Verletzungen. Ist also kein Umfahrungsweg möglich, passieren Sie die betroffene Strasse mit stark reduziertem Tempo.

3. Werden Sie aktiv: Nehmen Sie Kontakt mit der zuständigen Gemeinde auf, wenn Sie eine vor dem Verkehr noch nicht geschützte Wanderroute und zahlreiche überfahrene Tiere beobachtet haben! Berichten Sie von Ihren Beobachtungen und fragen Sie an, ob bereits Massnahmen vorgesehen sind.


Hier könne Sie sich als "Amphibien-Taxi" bewerben:
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