09. April 2020

Liebe Tierfreunde,

Der Frühling ist da und lockt zu ausgiebigen Aktivitäten in der freien Natur. Auch viele Wildtiere erwachen jetzt aus dem Winterschlaf und bringen von Anfang April bis Ende Juli ihre Jungtiere zur Welt. Nun ist es wichtig, dass Outdoor-Sportler, Wanderer und Hundehalter besondere Rücksicht nehmen.

Hunde an die Leine!

Nach den langen, anstrengenden Wintermonaten ist es wichtig, Wildtiere vor unnötigem Stress zu bewahren. Hetzjagden von Hunden auf Rehe, Füchse, Hasen und Co. sind in vielerlei Hinsicht eine Qual für die Tiere: Auf der Flucht verbrauchen sie wertvolle Energie und oft werden sie dabei vor Autos gehetzt oder sie werden anderweitig verletzt und verenden qualvoll – und mit ihnen ihre wartenden, hilflosen Jungtiere.
Bleiben Sie auf den Wegen und lassen Sie Ihre Hunde auch nicht im hohen Gras spielen. Schlepp- und Flexileinen bieten Ihrem Hund – sofern korrekt angewendet – eine gute Alternative zum Freilauf.

Nicht anfassen!

Scheinbar verlassene Jungtiere sind meistens nicht auf sich gestellt. Oftmals warten sie in ihrem Versteck auf die Rückkehr des Muttertiers, welches auf Futtersuche ist. Fassen Sie also bitte keine Findlinge (insbesondere keine Rehkitze, Hasen und Frischlinge) an, sondern entfernen sie sich schnell wieder vom Fundort. Haben Sie Zweifel oder befindet sich das Tier in akuter Lebensgefahr, informieren Sie den für die betreffende Region zuständigen Wildhüter.

Wir wünschen Ihnen trotz der unerfreulichen Lage schöne Ostern, gute Gesundheit und viele genussvolle Momente mit Ihren Liebsten im Freien!

Herzlichst,

Ihre Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

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